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Vereinigung der Pflanzenzüchter und Saatgutkaufleute Österreichs

 
 

Beizung


Saatgut Austria bekennt sich zur Saatgutbeizung, wenn diese nach allen gesetzlichen Vorgaben und sicherheitstechnischen Standards durchgeführt wird. Das Beizen von Saatgut gehört zu den schonendsten Maßnahmen zum Schutz der Pflanze vor samen- und bodenbürtigen Krankheiten.

Verbote müssen daher sachlich diskutiert und wissenschaftlich fundiert sein. Saatgut Austria fordert, dass Saatgutbeizung ausschließlich von zertifizierten Anbietern und in einem geschlossenen System durchgeführt werden darf. Nur so kann der Anwender- und Umweltschutz gewährleistet werden.

Beizung für Exportzwecke

Der Export von gebeiztem Saatgut stellt für die österreichischen Saatguthersteller einen enormen Wirtschaftsfaktor dar. Dabei wird Saatgut sowohl mit EU-Mitgliedsstaaten wie auch mit Drittländern gehandelt. Die österreichischen Produzenten sind dabei im Gegensatz zu Herstellern z.B. aus Polen oder Deutschland benachteiligt, da nur in Österreich zugelassene Beizmittel zur Saatgutbehandlung eingesetzt werden dürfen und daher keine zielgerichtete Beizung für Exportmärkte erfolgen kann.

Saatgut Austria spricht sich deshalb für eine EU-weit einheitliche Auslegung des EU-Rechts für den Export von gebeiztem Saatgut ein. Strengere nationale Regelungen führen zum Verlust an Wertschöpfung für österreichische Unternehmen.

 


 

 

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